Die wichtigsten Ergebnisse

„Sie haben uns Böses angetan. Sie schlugen und vergewaltigten uns. Am schlimmsten war es, dass neunjährige Mädchen vergewaltigt wurden.“1

Dies sind die Worte von Rita Habib, einer Christin, die in der irakischen Ninive-Ebene lebt.

Rita Habib schilderte, wie Extremisten des sogenannten Islamischen Staats (IS) sie aus Karakosch, einer mehrheitlich von Christen bewohnten Stadt, verschleppten. Zunächst hielt man sie in der nahe gelegenen Stadt Mossul fest, bevor man sie schließlich nach Syrien brachte. Dort wurde sie auf dem Sexsklavenmarkt des IS mehrfach gekauft und verkauft.

Ihr Bericht über die Verfolgung (Siehe Fallbeispiel „ISGefangene kehrt in ihre Heimat Karakosch im Irak zurück“ auf S. 10) ist einer von vielen, die KIRCHE IN NOT vorliegen. KIRCHE IN NOT (englisch Aid to the Church in Need, abgekürzt ACN) ist ein katholisches Hilfswerk für Christen, die ihres Glaubens wegen leiden. Als Organisation, die in beinahe 140 Ländern der Welt Notfall- und seelsorgerische Hilfe anbietet, hat KIRCHE IN NOT es sich zur Aufgabe gemacht, Menschenrechtsverletzungen gegen Christen zu dokumentieren und zu analysieren. Verfolgt und vergessen? Ein Bericht über Christen, die ihres Glaubens wegen unterdrückt werden, 2017–2019 fasst die Ergebnisse der laufenden Recherchen von KIRCHE IN NOT zusammen und gibt eine Einschätzung der aktuellen Muster von Hass und Diskriminierung.

 Die 2019 erscheinende Ausgabe von Verfolgt und vergessen? untersucht wesentliche Entwicklungen in zwölf Ländern von zentraler Bedeutung für Christen, die unter Menschenrechtsverletzungen leiden. Der Bericht umfasst einen 25-monatigen Zeitraum von Juli 2017 bis Juli 2019 (einschließlich). Er stützt sich auf Informationsreisen von KIRCHE-IN-NOT-Mitarbeitern in Länder, die für die Verfolgung von Christen bekannt sind, beispielsweise im Norden Nigerias, in Pakistan, Syrien und andere Teile der Welt, die aus Sicherheitsgründen hier nicht genannt werden können. Dieser Bericht zeigt, dass in Ägypten, Pakistan und anderenorts immer wieder christliche Frauen am meisten leiden. Es gibt Berichte von Entführungen, Zwangskonversion und sexuellen Übergriffen.2

 Trotz der zunehmenden Fülle an Informationen zu diesem Thema ist das Ausmaß der Krise, der sich wegen ihres Glaubens verfolgte Christen gegenübersehen, kaum bekannt und verstanden. Statistische Untersuchungen haben zwar umfassenden Einblick in die Thematik der Christenverfolgung gegeben, allerdings hielten manche Daten einer Überprüfung nicht stand und konnten nicht belegen, dass die fraglichen Gewalttaten religiös motiviert waren.3 Gleichwohl zeigen Studien immer wieder, dass Christen ein signifikant hohes Maß an Verfolgung und Intoleranz erleiden.

Im Juni 2018 berichtete das Pew Research Center, dass im Laufe des Jahres 2016 Christen in 144 Ländern unter Schikanen zu leiden hatten.4 Dieser Berechnung zufolge kristallisieren sich Christen als die weltweit „am meisten betroffene“5 Glaubensgemeinschaft heraus, mit geringfügigem Abstand zum Islam.6 Im Januar 2019 gab Open Doors in seinem Weltverfolgungsindex für das Jahr 2018 die Einschätzung ab, dass 73 Länder mit 245 Millionen Christen ein „extremes, sehr hohes oder hohes Maß an Verfolgung aufwiesen“ 7. Im Jahr 2017 waren es noch 58 Länder mit 215 Millionen Christen.8 Die gleiche Studie zeigte, dass in den 50 am stärksten betroffenen Ländern zusammengenommen täglich im Durchschnitt elf Christen ihres Glaubens wegen getötet werden.9

Diese Untersuchung von KIRCHE IN NOT erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Diese im Wesentlichen qualitative Auswertung kann keine statistischen Daten anbieten, die eine umfassende vergleichende Analyse ermöglichen würden. Darüber hinaus ist staatliche Unterdrückung naturgemäß etwas vollkommen anderes als sporadische Gewalttaten – und die Umstände der Verfolgung sind nicht einmal innerhalb eines Landes einheitlich.

 

NAHER OSTEN

Zu den wichtigsten Ergebnissen des Berichts zählt die Feststellung, dass in zentralen Ländern im Nahen Osten nach einer Phase des Völkermords die Verfolgung von Christen im Zeitraum 2017- 2019 nachgelassen hat. Im Berichtszeitraum ging die islamistische Gewalt im Irak und in Syrien deutlich zurück – auch in Ägypten sind leichte Anzeichen einer Verbesserung erkennbar. Bei einer Informationsreise von KIRCHE IN NOT nach Syrien im Februar 2019 zeigte sich, dass in vielen Teilen des Landes extreme Armut die Verfolgung als Hauptproblem der Christen abgelöst hat.10 Somit ist dies die erste Ausgabe von Verfolgt und vergessen? seit 2011, in der Syrien nicht unter den Ländern erscheint, die in diesem Bericht besondere Erwähnung finden.

In Syrien und im Irak ist der Hauptgrund für die nachlassende Verfolgung von Christen die militärische Niederlage des sogenannten Islamischen Staats, die 2017 verkündet wurde.11 Der IS zeigte sich auch weiterhin für Anschläge verantwortlich, darunter eine Bombenexplosion vor einer Kirche in Kamischli in Syrien im Juli 2019.12 Verglichen mit dem vorherigen Berichtszeitraum, als der IS noch große Teile beider Länder besetzt hielt13, wie zum Beispiel Mossul, die zweitgrößte Stadt im Irak14, ist diese Gewalt deutlich zurückgegangen. Als die Extremisten zurückgedrängt wurden, kamen weitere eindeutige Beweise für einen Völkermord an Christen und Minderheiten ans Tageslicht.15

Für den Berichtszeitraum ist festzustellen, dass die Auswirkungen des Genozids noch lange nach dem Abzug der Terroristen zu spüren waren. Im Hinblick auf die Zahl der abwandernden Christen, die verheerenden wirtschaftlichen Auswirkungen, das psychologische Trauma und die Auflösung alteingesessener Gemeinschaften, wurde die volle Tragweite des Genozids im Zeitraum von 2017 bis 2019 spürbar. Aus Berichten ging hervor, dass die christliche Bevölkerung im Irak weiterhin zurückging. Vor 2003 waren es noch 1,5 Millionen Christen16, im Sommer 2019 lag die Zahl der Christen im Irak „deutlich unter“ 150 00017, vielleicht sogar „unter 120 000“.18 Dies bedeutet, dass innerhalb einer Generation die christliche Bevölkerung im Irak um mehr als 90 Prozent geschrumpft ist. In großen Teilen des Landes gibt es auch viele Monate nach dem Sturz des IS kaum Anzeichen für eine Rückkehr der geflohenen Christen in den Irak. Tatsächlich wandern die Familien weiterhin ab. Im Juli 2019 stellte Amanuel Kloo, laut eigener Aussage der einzige in Mossul verbliebene Priester, fest, dass dort nur noch höchstens 40 Christen lebten.19 Waren es doch Anfang 2014, kurz vor der Übernahme Mossuls durch den IS, mindestens 600020, während es 2003 noch 35 000 waren.21 Das heißt, innerhalb von 16 Jahren ging die Anzahl der Christen in Mossul um beinahe 99 Prozent zurück, in einer Stadt, in der das Christentum 2000 Jahre lang präsent war.22

 Das Überleben des Christentums im Irak war zunehmend von Erbil und der Ninive-Ebene abhängig, wo KIRCHE IN NOT und andere Organisationen christliche Binnenflüchtlinge dabei unterstützten, nach der Niederlage des IS in ihre alte Heimat zurückzukehren. Bis Juni 2019 waren 9130 christliche Familien in die Ninive-Ebene zurückgekehrt, 46 Prozent der Gesamtzahl vor der Invasion des IS.23 Es blieb jedoch „die Bedrohung“24 durch die Milizen der schiitischen Schabak, die den Christen feindlich gesonnen sind.

In der ehemals mehrheitlich von Christen bewohnten Stadt Bartella, in der die Sicherheit von schiitischen Militärs überwacht wird, berichtete der Gemeindepfarrer Benham Benoka von einem „verdeckten Boykott“ der von Christen geführten Geschäfte. Vor antiken christlichen Stätten seien schiitische Gebetsstätten errichtet worden und Lautsprecher, die muslimische Gebete übertragen, seien in christlichen Gebieten an strategischen Stellen platziert worden. Pater Benoka sprach von anhaltendem Druck, „um[die Christen] aus unserem Land zu vertreiben“.25

Hochrangige Geistliche im Irak äußern zunehmend Bedenken hinsichtlich der existenziellen Bedrohung für das Überleben der Kirche, insbesondere im Falle einer „Neuauflage des IS“26, einer weiteren Welle der Verfolgung“27, wobei es Berichte gibt, dass IS-Kämpfer „untergetaucht sind“28 und über die Grenze in den Irak zurückkehren.29

In einem Interview mit KIRCHE IN NOT sagte der chaldäisch-katholische Erzbischof Bashar Warda von Erbil: „Mit jedem weiteren Zyklus sinkt die Zahl der Christen, heute stehen wir vor der Auslöschung.“30 Gäbe es einen weiteren Angriff im Stil des IS auf die Gläubigen, könnte dies zum Verschwinden der Kirche führen. Wenn jedoch Sicherheit gewährleistet werden kann, deutet alles darauf hin, dass das Christentum in der Ninive-Ebene und Erbil überleben könnte.

In Syrien wurde die Zahl der Christen Mitte 2017 auf weniger als 500 000 geschätzt31 – zu Beginn des Konflikts im Jahr 2011 waren es 1,5 Millionen.32 In Aleppo lebten zu Beginn des Bürgerkriegs 180 000 Christen.33 Damit waren sie eine der größten christlichen Gemeinschaften nicht nur in Syrien, sondern in der gesamten Region. Der maronitische Erzbischof Joseph Tobji von Aleppo sagte KIRCHE IN NOT, dass nach mindestens sieben Kriegsjahren die Zahl der Christen in der Stadt und im Bezirk auf 32 000 gesunken sei.34

KIRCHE IN NOT nahestehende Quellen in der Stadt berichteten, dass die Zahl der Christen in Aleppo bis Juli 2019 auf 29 000 geschrumpft war, was allein im vergangenen Jahr also einen Rückgang um 3000 Gläubige ausmachte. Dies bedeutet, dass die Zahl der Christen in Aleppo, ehemals eines der bedeutendsten Zentren der Kirche im gesamten Nahen Osten, innerhalb von nur acht Jahren um 80 % gesunken ist. Es ist keine Besserung in Sicht, nur weiter rückläufige Zahlen an Gläubigen.

Laut Erzbischof Tobji handelt es sich bei 40 Prozent der in seiner Diözese verbliebenen Christen um „äl-tere Menschen“35, die vermutlich auf Pflegeheime angewiesen sein werden. Bei Reisen von KIRCHE IN NOT nach Syrien stellte sich heraus, dass junge Männer das Land verlassen wollen, um dem Militärdienst zu entgehen.36 Erzbischof Tobji bezeichnete die anhaltende Emigration der Christen als „unsere blutende Wunde“.37 Wie er sagte, wollen die Menschen der sich verschärfenden Wirtschaftskrise Syriens entkommen.

Bei den Besuchen von KIRCHE IN NOT in der Region zeigte sich, dass einige syrische Christen entschlossen sind, im Land zu bleiben und in Städte wie beispielsweise Homs zurückzukehren.38 Im Grunde genommen hat jedoch der militärische Sieg über den IS es nicht geschafft, den Strom der aus Syrien fliehenden Christen zu stoppen.

Die von KIRCHE IN NOT geführten Interviews mit christlichen Flüchtlingen im benachbarten Libanon und Jordanien ergaben, dass die Gläubigen kaum Interesse an einer Rückkehr haben.39 Obgleich gemäßigte Muslime den Wunsch äußerten, die Christen mögen bleiben, unterstreichen Berichte von KIRCHE IN NOT eine zunehmende Marginalisierung der Christen in der Gesellschaft mit zunehmender Diskriminierung am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit. In Syrien leben mindestens doppelt so viele Christen wie im Irak. Somit haben die Christen in Syrien mehr Einfluss in einer Zeit, in der die wichtige neue Nachkriegsverfassung des Landes ausgearbeitet werden soll.40

Die zehn Millionen Christen in Ägypten hingegen haben den Stürmen dschihadistischer Gewalt besser standhalten können. Anders als im Irak und in Syrien gab es im Berichtszeitraum zahlreiche gewalttätige Angriffe von Dschihadisten auf Kopten. Im November 2018 wurden sieben Menschen getötet und neunzehn Menschen verletzt, als Islamisten drei Busse mit christlichen Pilgern überfielen.41 Allerdings nahm die Schwere der Angriffe auf Christen im Zeitraum 2018-2019 im Vergleich zu den Vorjahren stark ab, in denen unter anderem im April 2017 am Palmsonntag die Attentate auf die St.-Markus Kathedrale in Alexandria und auf die Kirche St. Georg in Tanta verübt wurden.42

In einer Erklärung für diesen Bericht äußerte sich der koptisch-orthodoxe Erzbischof Angaelos von London wie folgt: „[In Ägypten] hatten wir glücklicherweise keine Bombenattentate auf Menschenmassen oder Erschießungen mehr, die es zuvor häufig gegeben hatte. Aber wir erleben in Dörfern und abgelegenen Regionen Angriffe in kleinerem Umfang, aber mit gleichermaßen grausamen Ergebnissen.“43 Als militante Islamisten Kopten als ihre „Lieblingsbeute“44 bezeichneten, schwor Präsident al-Sisi zu handeln. Später erklärte er, dass „2018 die niedrigste Zahl an Terroranschlägen, verglichen mit den letzten fünf Jahren, verzeichnet wurde“.45 Im November 2018 gab es Berichte, der Staat habe die Legalisierung von ca. 340 Kirchenbauten angeordnet, eine „langsame, aber wichtige Entwicklung“46, während weitere 3740 Kirchen nach wie vor auf die Legalisierung warten.

Erzbischof Angaelos stellte die „positive Arbeit“ des Staates zur Bekämpfung von Gewalt und Diskriminierung gegen Christen in städtischen Gebieten den ländlichen Teilen Ägyptens gegenüber, in denen die erwähnten Angriffe des Mobs auf Christen nach wie vor „an der Tagesordnung“ sind. Erzbischof Angaelos weiter: „Wie sich herausgestellt hat, befasst sich die örtliche Polizei in manchen Dörfern nicht ausreichend mit der Situation und macht sich zeitweilig insofern der Mittäterschaft schuldig, als sie nur zusieht und die Gewalt geschehen lässt.“47

Betrachtet man die Region als Ganzes, ist zwar die Gewalt gegen Christen deutlich zurückgegangen, es gibt jedoch Anhaltspunkte dafür, dass die abgezogenen Islamisten des IS in Teilen der örtlichen Bevölkerung das Erbe einer gesteigerten Feindseligkeit gegenüber Christen zurückgelassen haben. Wie Kirchenführer berichteten, schürten die Kämpfer eine Geisteshaltung, die gegenüber einem Kalifat positiv eingestellt ist, in welchem die Christen als unwillkommene Außenseiter abgestempelt werden, ungeachtet der Tatsache, dass es bereits vor der Ankunft des Islams Christen in dieser Region gab.

 Der koptische Erzbischof Angaelos von London beschrieb die anhaltende islamistische Gewalt in Ägypten folgendermaßen: „Diese fortdauernden Anschläge werden durch den Kalifat-Gedanken angeregt, der in der gesamten Region zu beobachten ist.“48 Der chaldäisch-katholische Patriarch Louis Raphael I. Sako, Oberhaupt der größten christlichen Gemeinde im Irak, sagte: „Die Ideologie des sogenannten Islamischen Staats ist so mächtig, auch im einfachen Volk, wegen der Reden in den Moscheen … Fundamentalismus ist heute die größte Herausforderung.“ 49

Insbesondere im Hinblick auf den Irak lässt sich ohne Übertreibung sagen, dass der IS zwar den Kampf um die militärische Vorherrschaft im Nahen Osten verloren haben mag, sich jedoch bei der Auslöschung der viel gehassten „Kreuzesanbeter“50, der Christen, auf dem Siegeszug befindet.

 

AFRIKA

 In ganz Afrika bleibt das Ausmaß der Gewalt von Dschihadisten gegen Christen unverändert kritisch. Im Juli 2019 berichtete Bischof Laurent Birfuoré Dabiré von Dori in Burkina Faso von Islamisten, die vier Christen getötet hatten und mit der Ermordung weiterer Christen drohten, wenn diese sich weigerten zu konvertieren.51 In Niger teilte Bischof Ambroise Ouédraogo von Maradi KIRCHE IN NOT im Juni 2019 mit, es käme „immer wieder“ zu Angriffen islamistischer Fundamentalisten auf Christen52. Schwester Catherine Kingbo aus der gleichen Diözese erklärte, die Bedrohung habe das Land in den vergangenen 15 Jahren so verändert, dass es nicht mehr wiederzuerkennen sei. Sie sagte weiter: „Das Übel [der Islamisten-Anschläge] breitet sich aus.“53

 Gewalt und Einschüchterung dieser Art waren Ausdruck eines konzertierten Vorgehens von Extremisten, die auf beträchtliche Ressourcen außerhalb des Kontinents zugreifen können, um Christen massenhaft zu zwingen, Muslime zu werden. In Madagaskar, einem mehrheitlich christlichen Land, warnte Désiré Kardinal Tzarahazana von Toamasina im Juni 2018 vor radikalen missionierenden Islamisten, die „Menschen kaufen“, und wies auf Pläne hin, 2600 Moscheen im Land zu errichten.54

In Nigeria setzten militante Gruppen in den Regionen des Nordens und des sogenannten Mittleren Gürtels ihre Schreckensherrschaft gegen Christen und Muslime fort. Nigeria ist das Land, in dem die meisten Christen getötet werden. Berichten zufolge waren es 3731 Todesopfer im Jahr 2018.55 Der für den Mittleren Gürtel zuständige Bischof Wilfred Anagbe von Makurdi berichtete KIRCHE IN NOT, dass „es eine eindeutige Zielsetzung gibt, alle mehrheitlich christlichen Regionen zu islamisieren“. 56 An einem Tag im April stürmten in der Morgendämmerung ungefähr 30 Bewaffnete in eine Kirche, in der gerade der Gottesdienst begann. Sie massakrierten 19 Menschen, darunter zwei Geistliche (siehe Fallbeispiel‚Überfall auf die Kirche St. Ignatius, Nigeria auf S. 12).

Alle verfügbaren Indizien deuteten darauf hin, dass militante islamistische Fulani-Hirten für den Überfall verantwortlich waren, was offensichtlich die Behauptungen widerlegt, Religion spiele kaum oder überhaupt keine Rolle bei der von ihnen ausgeübten Gewalt. Währenddessen setzte Boko Haram im Norden Nigerias seine Angriffe auf Christen, Muslime und andere Bevölkerungsgruppen fort. Die islamistische Miliz schien immun gegen staatliche Sicherheitsmaßnahmen zu sein.

In der Zentralafrikanischen Republik, in der verschiedene religiöse Gruppen Opfer von Angriffen wurden, 57 gerieten Christen in einem Kontext schwerwiegender interner Konflikte ins Visier, wobei sowohl Christen als auch Muslimen Gewalttaten und Provokationen vorgeworfen wurden. Mindestens 112 Zivilisten, darunter zwei Geistliche und ein Pfarrer, wurden im November 2018 in einem Flüchtlingslager der katholischen Kirche in Alindao niedergemetzelt.58

In anderen Teilen Afrikas kam die größte Bedrohung für Christen von Seiten des Staates. Im Sudan war das Regime im Zeitraum 2017-2019 für extreme Akte der Verfolgung verantwortlich, in Khartum wurde eine Kirche abgerissen,59 im Süden der Region Darfur wurden Menschen, die vom Islam zum Christentum konvertiert waren, „geschlagen“60, und in den Nuba-Bergen wurden 70 Kirchen zerstört.61 Die Hoffnung, dass die Amtsenthebung von Präsident Omar al-Baschir im April 2019 das Ende eines Regimes einläuten würde, das für eine Christenverfolgung sondergleichen verantwortlich ist, zerschlug sich jedoch bereits im darauffolgenden Monat, als der in der Übergangszeit regierende Militärrat bestätigte, dass auch in Zukunft die Scharia die Grundlage allen Rechts bilden sollte.

Auch in Marokko war ein zunehmend hartes Vorgehen gegen Christen zu verzeichnen.62 Justizminister Mohamed Aujjar sprach am 19. Juni 2018 im staatlichen Fernsehen und „leugnete die Existenz“63 christlicher Staatsbürger im Land, obgleich es Schätzungen zufolge ca. 25 000 sind.64

In Eritrea wandte sich der Staat plötzlich und auf drastische Weise mit voller Wucht gegen die Kirche. Im Juni 2019 berichteten KIRCHE IN NOT nahestehende Quellen, die Regierung habe innerhalb einer Woche die letzten verbliebenen 21 von der katholischen Kirche geführten Krankenhäuser, Gesundheitszentren und Kliniken, die jährlich mindestens 170 000 Menschen versorgen, konfisziert und geschlossen.65

 

SÜD- und OSTASIEN

 In Süd- und Ostasien hat sich die Lage der Christen am stärksten verschlechtert: Dies ist nun der regionale Brennpunkt der Christenverfolgung – ein zweifelhafter Ehrentitel, den die Region vom Nahen Osten übernommen hat.

 Bereits lange Zeit vor dem Berichtszeitraum hatte sich Nordkorea als der schlimmste Ort der Welt für Christen erwiesen. In diesem Land, in dem „Christen routinemäßig in Arbeitslagern eingesperrt werden“66 und häufig von physischer und psychischer Folter berichtet wird, stellt sich die Lage weiterhin so schlecht dar, dass sie sich kaum noch verschlechtern kann. Berichten zufolge befinden sich bis zu 70 000 Christen in Lagern.67

 Zwei der schwersten Angriffe islamistischer Milizen auf Christen im Berichtszeitraum ereigneten sich in Süd- und Ostasien. Am 27. Januar 2019 explodierten während des Sonntagsgottesdiensts zwei Bomben in der katholischen Kathedrale Unsere Liebe Frau vom Berg Karmel in Jolo, Philippinen. 20 Menschen kamen ums Leben, und es gab mehr als 100 Verletzte68 (siehe Fallbeispiel Bombenanschlag auf die Kathedrale Unsere Liebe Frau vom Berg Karmel, Philippinen auf S. 18). Die islamistische Gruppierung Abu Sajaf war an den Anschlägen beteiligt69, und der sogenannte Islamische Staat reklamierte die Tat für sich.70

Der IS bekannte sich außerdem zu den Anschlägen in Sri Lanka71 am 21. April 2019. Bei den Anschlägen auf drei Kirchen voller Christen, die am Ostersonntag den Gottesdienst besuchten, wurden 258 Menschen getötet72 und mehr als 500 Menschen verletzt. Die koordinierten Anschläge in Negombo, Batticaloa und der Hauptstadt Colombo waren, was die Zahl der Verletzten und Todesopfer anbelangt, die bei weitem schlimmste Gräueltat gegen Christen im Berichtszeitraum.

Malcolm Kardinal Ranjith, Erzbischof von Colombo, Sri Lanka, kritisierte die Regierung wegen angeblicher Versäumnisse bei der Bekämpfung der islamistischen Gewalt und bei Maßnahmen zum Schutz der Christen. Wie KIRCHE IN NOT berichtete „wurden fünf Trainingscamps für Dschihadisten gefunden“.73 Die Anschläge zeigten, dass die Islamisten zwar ihre Strategie von der Gebietseroberung auf Guerilla-Überfälle umgestellt haben, jedoch eines derHauptziele nach wie vor Angriffe gegen Christen sind.

Neben islamistischer Gewalt sind zunehmender nationalistischer Populismus und staatlicher Autoritarismus als Hauptantriebsfedern für die Verfolgung von Christen in Süd- und Ostasien festzustellen. In Pakistan werden Christen und andere Minderheiten sowohl von staatlicher Seite als auch durch nicht-staatliche Akteure bedroht. Unter diesen Akteuren sind viele, die von den Taliban im benachbarten Afghanistan beeinflusst werden. Der

Human Rights Monitor 2018, ein von den katholischen Bischöfen Pakistans veröffentlichter Bericht, beschreibt einen „alarmierenden Anstieg von gewalttätigen Vorfällen aus Glaubensgründen und wegen einer diskriminierenden Haltung der Polizei und Behörden“.74

Der Freispruch von Asia Bibi durch den Obersten Gerichtshof im Oktober 2018, einer wegen angeblicher Blasphemie zu Tode verurteilten Christin, war zwar ein großartiger Durchbruch, (siehe Fallbeispiel ‚Asia Bibi – die erste wegen Blasphemie in Pakistan zu Tode verurteilte Frau wird freigelassen‘ auf S. 20), die offensichtliche Unfähigkeit der Regierung, ein zunehmend von Intoleranz gegenüber Minderheiten geprägtes Klima in den Griff zu bekommen, führte jedoch dazu, dass das Außenministerium der USA Pakistan im November 2018 als „ein besonders besorgniserregendes Land“ (Country of Particular Concern) einstufte.75 Dies geschah nach Berichten über anhaltende Gewalt, insbesondere über den Anschlag im Dezember 2017 auf eine Kirche in Quetta, bei dem es neun Todesopfer und mehr als 50 Verletzte gab.76

In Indien geht die größte Bedrohung vom Nationalismus der Hindutva-Bewegung aus. Von Anfang 2017 bis Ende März 2019 waren mehr als 1000 Angriffe auf Christen zu verzeichnen.77 2018 wurden über 100 Kirchen geschlossen, Berichten zufolge als Reaktion auf extremistische Anschläge oder Interventionen von Behörden.78 Militante Gruppen, angestachelt von Berichten, die hinduistische Bevölkerung des Landes sei unter 80 Prozent gefallen,79 haben ihre feindseligen Aktionen – einschließlich Gewalttaten – gegen Christen intensiviert. Die militanten Hindutva-Anhänger beschuldigten Christen missionierender Handlungen unter Missachtung der in neun Bundesstaaten geltenden Antibekehrungsgesetze.80

 Die Bundesstaaten setzten diese Gesetzgebung rigoros in die Praxis um. So beschuldigte die Polizei im Bezirk Jaunpur im Bundesstaat Uttar Pradesh am 12. September 2018 271 Christen der „Verbreitung von Lügen über den Hinduismus“ und des Einsatzes von Drogen, um Menschen zur Konversion zu bewegen.81

Bischof Thomas Paulsamy von Dindigul berichtete KIRCHE IN NOT im Mai 2018, es habe allein in den vergangenen vier Monaten mehr als 15 gewalttätige Angriffe gegen Christen in Tamil Nadu gegeben. Dem Bischof zufolge hat sich die Macht der Extremisten seit dem Amtsantritt von Narendra Modi als Premierminister im Jahr 2014 verstärkt. Die Bharatiya Janata Party (BJP) des indischen Premiers „unterstützt die Fundamentalisten“82, so der Bischof, und ist gegen Religionsfreiheit, was verfassungswidrig ist.

Im benachbarten Sri Lanka mehrten sich Angriffe von Hindu-Extremisten, die sich gegen Christen und Muslime richteten. In der Ostprovinz Sri Lankas waren 2017 90 Angriffe auf Christen zu verzeichnen,83 von Januar bis September 2018 waren es 67.84

 In China war im Berichtszeitraum 2017-2019 für Christen und andere Minderheiten, insbesondere die uigurischen Muslime, eine deutliche Verschlechterung hinsichtlich der Einhaltung der Menschenrechte zu verzeichnen. Die US-Kommission für weltweite Religionsfreiheit folgerte: „Für sie als Christen wurde ihre Bibel möglicherweise von der chinesischen Regierung umgeschrieben, ihre Kirche geschlossen oder abgerissen und ihr Pfarrer ins Gefängnis geworfen.“85

Die am 1. Februar 2018 in Kraft getretenen neuen Vorschriften für religiöse Angelegenheiten erklären „nicht genehmigte“ religiöse Lehren für ungesetzlich und verlangen, dass religiöse Gruppen sämtliche Online-Aktivitäten melden. Die Bemühungen, religiösen Glauben zu „sinisieren“86, gingen zügig weiter, wobei religiöse Aktivitäten, die vom Staat nicht genehmigt sind, stark unterdrückt werden. Obgleich der Vatikan ein vorläufiges Abkommen mit China unterzeichnet hat, das dem Regime ein Mitspracherecht bei der Ernennung von Bischöfen einräumt, „nahmen die Repressionen gegen die katholische Kirche“87 in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 zu.

 

REAKTION DER INTERNATIONALEN GEMEINSCHAFT

 Initiativen der internationalen Gemeinschaft als Reaktion auf die Verfolgung von Christen erwiesen sich im Berichtszeitraum als ein wichtiges Thema. Zu dieser Entwicklung kam es in einer Zeit der gesteigerten Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für dieses Problem. Über Asia Bibi, die Christin, deren Verurteilung wegen Blasphemie aufgehoben wurde, wurde bis zu ihrer Abreise nach Kanada im Mai 2019 in den internationalen Medien umfassend berichtet.88 Die EU ernannte im Mai 2016 einen Sonderbeauftragten für die Förderung von Religions- und Glaubensfreiheit außerhalb der Europäischen Union. Zwei Jahre später wurde im Vereinigten Königreich Lord Ahmad of Wimbledon, Staatsminister im Außenministerium des Vereinigten Königreichs (Foreign & Commonwealth Office), zum Sondergesandten für Religions- und Glaubensfreiheit ernannt. Er erhielt die Aufgabe, „das Bekenntnis [des Vereinigten Königreichs] zu Religionsfreiheit durch die weltweite Förderung von interreligiösem Respekt und Dialog zu demonstrieren“.89

 Allerdings wurde zunehmend auch die Sorge geäußert, der Westen sei weitgehend „blind für dieses Thema“90 der Christenverfolgung, und Initiativen der internationalen Gemeinschaft hätten bisher für viele der unter Verfolgung leidenden Christen keine nachweisliche Veränderung herbeigeführt. Im Berichtszeitraum mehrten sich die Stimmen, die die internationale Gemeinschaft aufforderten, verfolgten Christen zu helfen – ein solcher Appell wurde von Erzbischof Bashar Warda von Erbil in Kurdistan, Irak, ausgesprochen, als er im Mai 2019 den britischen Außenminister Jeremy Hunt in London traf. Indessen war Ungarn an vorderster Front unter den wenigen Ländern des Westens, die direkte Unterstützung für notleidende Christen im Irak leisteten.

Im Juli 2018 war US-Außenminister Michael Pompeo Gastgeber der ersten jährlichen Ministerkonferenz zur „Förderung der Religionsfreiheit in der ganzen Welt“.91 Im Rahmen der Konferenz in Washington, D. C. entstand die Idee für eine Initiative zum Wiederaufbau nach dem Genozid als Reaktion auf die Verfolgung („Genocide Recovery and Persecution Response initiative“)92.

Doch trotz einer Zusage der USA über 300 Millionen US-Dollar für den Wiederaufbau von christlichen Gemeinden und Gemeinden anderer religiöser Minderheiten in der irakischen Ninive-Ebene, gab es anhaltende Kritik, dass die United Agency for International Development (USAID: Behörde der Vereinigten Staaten für internationale Entwicklung) „sehr langsam darin sei, die Hilfe auf den Weg zu bringen.“93 Die Kirche erhielt zwar keine Mittel direkt von der USAID, es gab jedoch erhebliche US-Finanzmittel für christliche Gebiete im Irak, in erster Linie für die zivile Infrastruktur.

Stand Sommer 2019 war die Hoffnung groß, dass die USA im Irak ein Ausbildungs- und Existenzgründungsprogramm in einer Größenordnung von einer Million US-Dollar unterstützen werden, wobei die Geldmittel über die Kirche vor Ort weitergeleitet würden. Sollte dieses Programm Erfolg haben, könnte es das erste von vielen bedeutenden US-Projekten zur regelmäßigen Unterstützung kirchlicher Gruppen ab 2020 sein.94

Im Vereinigten Königreich gab es im November 2018 Berichte, die britische Regierung sei nicht bereit, Asia Bibi in den Wochen nach ihrem Freispruch durch den Obersten Gerichtshof Pakistans Asyl zu

gewähren.95 Die Entscheidung des Gerichts fiel zeitlich mit einem von KIRCHE IN NOT organisierten Besuch der Familie von Asia Bibi in Großbritannien, bei dem diese sagte, das Vereinigte Königreich sei ein bevorzugtes Asylziel. In einer Zeit wachsender Besorgnis wegen der wahrgenommenen Handlungsunfähigkeit des Vereinigten Königreichs in einem solch hochkarätigen Fall, kündigte Außenminister Jeremy Hunt am 26. Dezember 2018 eine Untersuchung der Christenverfolgung an.

Der in seinem Umfang beispiellose, unabhängige Bericht, der unter der Leitung des anglikanischen Bischofs von Truro erstellt wurde, sollte die bisherige Reaktion des britischen Außenministeriums (Foreign and Commonwealth Office) auf die Verfolgung von Christen beurteilen und Empfehlungen aussprechen.

Zu den 21 Empfehlungen, die der im Juli 2019 fertiggestellte Bericht enthält, zählte unter anderem die Empfehlung, die Regierung des Vereinigten Königreichs solle gegen Länder, die sich der Verfolgung schuldig machen, Sanktionen erheben (Empfehlung 8) und ihre Position im UN-Sicherheitsrat dazu nutzen, Christen im Nahen Osten und an anderen Brennpunkten der Verfolgung zu schützen (Empfehlung 20).

Der Bericht empfahl außerdem, die Regierung solle die Initiative #RedWednesday („Roter Mittwoch“) unterstützen, die von KIRCHE IN NOT mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, die Zivilgesellschaft zur Solidarität mit verfolgten Christen zu motivieren (Empfehlung 19).96 Boris Johnson97 und Jeremy Hunt,98 die zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts potenziellen Kandidaten für die Nachfolge von Theresa May als Premierminister waren, signalisierten ihre Entschlossenheit, den Empfehlungen des Berichts zu folgen.99

Zusammengefasst hat die internationale Gemeinschaft in den vergangenen beiden Jahren ein noch nicht dagewesenes Engagement zum Thema Christenverfolgung gezeigt. Allerdings wird, was immer an Gutem aus diesen Initiativen wie den hier beschriebenen entstehen mag, Zeit brauchen, um sich zu konkretisieren. Angesichts fortgesetzter gewalttätiger Angriffe, eines erzwungenen Exodus und einer möglichen Auslöschung haben Christen weniger denn je die Zeit, zu warten. Ob im Irak oder in Syrien oder anderswo: Historiker werden in der Zukunft möglicherweise feststellen, dass dies ein weiterer Fall von zu wenig und zu spätem Handeln war.

 

SCHLUSSFOLGERUNG

Im Dezember 2018 erklärte Seine Königliche Hoheit, der Prince of Wales, in der bis auf den letzten Platz besetzten Westminster Abbey in London: „[Ich habe] viele Christen [getroffen], die mit solch inspirierendem Glauben und Mut gegen Unterdrückung und Verfolgung kämpfen.“100 In seiner Ansprache während eines den Christen im Nahen Osten gewidmeten Gottesdienstes unterstrich der Prinz die Notwendigkeit, die interreligiöse Zusammenarbeit zu fördern. Er sagte: „Extremismus und Spaltung sind keineswegs unvermeidlich.“

In einigen Teilen der Welt ging die Gewalt gegen Christen zwar zurück, und doch gelang in den vergangenen zwei Jahren nicht der lang erwartete Augenblick des Durchbruchs, wenn religiöser Hass der Toleranz Platz macht. Und es ist auch nicht wahrscheinlich, dass es in absehbarer Zeit so sein wird.

Der Aufstieg autoritärer Regime und verbreiteten Nationalismus verheißt nichts Gutes für Christen in Ländern wie Indien, Myanmar und China, in denen das Christentum nicht nur als etwas Ausländisches, sondern auch als Medium unerwünschten westlichen Einflusses betrachtet wird. In Teilen Afrikas setzt islamistische Gewalt die Christen unter enormen Druck. Im Irak und in Syrien wandern Christen weiterhin aus. Jeder Einzelne, der geht, macht es für diejenigen, die bleiben, schwerer. Wenn Papst Franziskus, wie im Juni 2019 angekündigt,101 im Jahr 2020 den Irak besuchen wird, welche Überreste der christlichen Gemeinde wird er dort finden? Welche Herausforderungen die Zukunft auch bereithalten mag, KIRCHE IN NOT bleibt entschlossen, Christen nicht nur dabei zu unterstützen, die Verfolgung zu überleben, sondern auch Zeugnis ihres Glaubens abzulegen. Ihr Zeugnis der Hoffnung gegen alle Widerstände ist die größte Quelle der Inspiration für alle, die sich dafür einsetzen, ihnen zu helfen.

To find out more about Christians oppressed for their Faith in the world please download the PDF Report

1 Karzan Sulaivany, „Christian woman kidnapped by IS reunited with father after four years“, Kurdistan 24, 5. April 2018, https://www.kurdistan24.net/en/news/987a77c3-56c3-44b7-a8f9-e6a8d63d0e00? (alle Seiten am 6. August 2019 abgerufen).

2 Helene Fisher und Elizabeth Miller, „Gender Persecution: World Watch List 2018 Analysis and Implications“, Open Doors International, März 2018, https://www.worldwatchmonitor.org/wp-content/uploads/2018/03/Gendered-persecution-WWL-2018-analysis-and-implications.pdf.

3 Ruth Alexander, „Are there really 100,000 new Christian martyrs every year?“, BBC News, 12. November 2013, https://www.bbc.co.uk/news/magazine-24864587.

4 Katayoun Kishi, „Key findings on the global rise in religious restrictions“, Pew Research Center, 21. Juni 2018,

http://www.pewresearch.org/fact-tank/2018/06/21/key-findings-on-the-global-rise-in-religious-restrictions/.

5 ebd.

6 Die gleiche Studie des Pew Research Center ergab, dass 2016 Muslime in 142 Ländern Schikanen ausgesetzt waren.

7 World Watch List Trends, Open Doors, https://www.opendoors.org.za/christian-persecution/world-watch-list-2017-trends/.

8 ebd.

9 Lindy Lowry, „11 Christians killed every day for their decision to follow Jesus“, Open Doors, 13. März 2019, https://www.opendoorsusa.org/christian-persecution/stories/11-christians-killed-every-day-for-their-decision-to-follow-jesus/.

10 John Pontifex, Give them this day their daily bread (Bericht über eine Informations- und Projektbeurteilungsreise nach Syrien), Aid to the Church in Need (UK), Juli 2019, https://acnuk.org/wp-content/uploads/2019/07/386919-ACN-1907-6pp-Report-v6-FINAL-1.pdf.

11 Lockie, Alex, „ISIS has been militarily defeated in Iraq and Syria“, Business Insider, 22. November 2017, https://www.businessinsider.com.au/isismilitary-defeat-iraq-syria-2017-11.

12 „Car bomb near church in Syria wounds several“, Catholic Herald, 15. Juli 2019, https://catholicherald.co.uk/news/2019/07/15/car-bomb-nearchurch-in-syria-wounds-several/.

13 „Islamic State and the crisis in Iraq and Syria in maps“, BBC News, 28. März 2018, https://www.bbc.co.uk/news/world-middle-east-27838034.

14 Die Regierung des Irak verkündete den Sieg über den IS in Mossul am 9. Juli 2017; John Pontifex, „Mosul: Barely 40 Christians home“, Aid to the Church in Need (UK) News, 9. Juli 2019, https://acnuk.org/news/mosul-barely-40-christians-home/.

15 Caroline Cox und Ewelina Ochab, „Helping Religious Minorities Persecuted by Daesh“, Providence – A Journal of Christianity and American Foreign Policy, 15. November 2017, https://providencemag.com/2017/11/helping-religious-minorities-persecuted-daesh/.

16 Treffen mit Erzbischof Bashar Warda von Erbil, Jeremy Hunt (Facebook-Seite), 21. Mai 2019

17 John Pontifex, „Iraq & UK: Save us from disappearing – Archbishop asks Foreign Secretary“, Aid to the Church in Need (UK) News, 22. Mai 2019,

https://acnuk.org/news/iraq-uk-save-us-from-disappearing-archbishop-asks-foreign-secretary/.

18 Treffen mit Erzbischof Bashar Warda von Erbil, Jeremy Hunt (Facebook-Seite), 21. Mai 2019

19 Die Regierung des Irak verkündete den Sieg über den IS in Mossul am 9. Juli 2017; John Pontifex, „Mosul: Barely 40 Christians home“, Aid to the Church in Need (UK) News, 9. Juli 2019, https://acnuk.org/news/mosul-barely-40-christians-home/.

20 Zaid Sabah, „Mosul Archbishop Says Iraq Christians Flee From ISIL Militants“, The Tundra Tabloids, 30. Juni 2014, http://tundratabloids.com/2014/06/30/christians-fleeing-from-mosul-and-vicinity-from-isis-jihadis/.

21 „Iraq: Christians fearful as Islamists take over the city“, Independent Catholic News, 11. Juni 2014, https://www.indcatholicnews.com/news/24938; John Pontifex, „Mosul: Barely 40 Christians home“, Aid to the Church in Need (UK) News, 9. Juli 2019, https://acnuk.org/news/mosul-barely-40-christians-home/.

22 Catherine Sheehan, „Ministering in the shadow of ISIS was ‘the best time of my life’, says Sydney-based archbishop of Mosul“, The Catholic Weekly (Sydney), 13. März 2017, https://www.catholicweekly.com.au/ministering-in-the-shadow-of-isis-was-the-best-time-of-my-life-says-sydneybased-archbishop-of-mosul/.

23 „Families returned to Nineveh Plains“, Nineveh Reconstruction Committee, 8. Juni 2019, https://www.nrciraq.org/reconstruction-process/.

24 „After ISIS, Nineveh’s Christians now face new threat from Shabak Shiite militias“, AsiaNews.it, 14. Februar 2019, http://asianews.it/newsen/After-ISIS,-Nineveh’s-Christians-now-face-new-threat-from-Shabak-Shiite-militias–46250.html.

25 Tim Stanley, „In Iraq, Christians thought things would get better. They did. At first“, Daily Telegraph, 13. Juli 2019, S. 14-15ff.

26 Dale Gavlak, „Iraq’s Top Catholic Cleric Concerned About Future of Country’s Christians“, Voice of America, 16. Juli 2019, https://www.voanews.com/middle-east/iraqs-top-catholic-cleric-concerned-about-future-countrys-christians.

27 Simon Caldwell, „Iraqi archbishop fears more persecution, says IS went underground”, Crux, 9. Oktober 2018, https://cruxnow.com/church-inasia-oceania/2018/10/09/iraqi-archbishop-fears-more-persecution-says-is-went-underground/.

28 ebd.

29 Louisa Loveluck und Mustafa Salim, „Hundreds of Islamic State militants are slipping back into Iraq. Their fight isn’t over“, The Washington Post, Juli 2019, https://www.msn.com/en-ca/news/world/hundreds-of-islamic-state-militants-are-slipping-back-into-iraq-their-fight-isnt-over/ar-AAEGIHq.

30 John Newton, „Christians ‘close to extinction’“, Aid to the Church in Need (UK) News, 6. August 2019, https://acnuk.org/news/iraq-christiansclose-to-extinction-2/.

31 Kent Hill, „Christian Persecution in the Midst of Chaos: The Cauldron of Iraq and Syria“, Religious Freedom Institute, 17. April 2017, https://www.religiousfreedominstitute.org/cornerstone/2017/4/17/christian-persecution-in-the-midst-of-chaos-the-cauldron-of-iraq-and-syria.

32 „About 1 Million Christians Have Fled Syria Since 2011, Says Chaldean Catholic Bishop“, Christianity Daily, 22. März 2016, http://www.christianitydaily.com/articles/7821/20160322/1-million-christians-fled-syria-2011-chaldean-catholic-bishop.htm.

33 Pierre Macqueron, „Syria: The Bleeding Wound of Emigration“, Aid to the Church (International), https://acninternational.org/interviews/syria-the-bleeding-wound-of-emigration/.

34 ebd.

35 ebd.

36 Dennis Peters, „Christians in Syria divided on returning“, Aid to the Church in Need (International) – Christians of Syria, 9. März 2019, https://www.christiansofsyria.org/christians-in-syria-divided-on-returning/.

37 Pierre Macqueron, „Syria: The Bleeding Wound of Emigration“, Aid to the Church in Need (International) – Christians of Syria, 11. April 2019, https://www.christiansofsyria.org/syria-the-bleeding-wound-of-emigration/.

38 John Pontifex, Give them this day their daily bread (Bericht über eine Informations- und Projektbeurteilungsreise nach Syrien), Aid to the Church in Need (UK), Juli 2019, https://acnuk.org/wp-content/uploads/2019/07/386919-ACN-1907-6pp-Report-v6-FINAL-1.pdf.

39 John Pontifex, Reisen nach Syrien 2017-19.

40 „Syria says “progress” towards talks on post-war constitution“, MENAFN, 11. Juli 2019, https://menafn.com/1098750089/Syria-saysprogress-towards-talks-on-postwar-constitution?src=Rss.

41 „Egypt attack: Gunmen kill seven Coptic Christians in bus ambush“, The Guardian, 3. November 2018, https://www.theguardian.com/world/2018/nov/03/egypt-attack-gunmen-kill-coptic-christians-bus-ambush.

42 Ruth Michaelson, „Egypt: Isis claims responsibility for Coptic church bombings“, The Guardian, 9. April 2017, https://www.theguardian.com/world/2017/apr/09/egypt-copticchurch-bombing-death-toll-rises-tanta-cairo.

43 Koptisch-orthodoxer Erzbischof Angaelos von London, Erklärung, Juli 2019.

44 Aletha Adu, „Our favourite prey’ Christian father & son ‘brutally burnt alive & shot’ by ISIS jihadis“, Express, 23. Februar 2017, https://www.express.co.uk/news/world/770972/Coptic-Christian-father-son-burnt-alive-shot-ISIS-jihadi-Egypt-al-Masri-terror-massacre.

45 „Egypt: Terrorist attacks drastically declined in 2018“, MEMO: Middle East Monitor, 1. Januar 2019, https://www.middleeastmonitor.com/20190101-egypt-terrorist-attacks-drastically-declined-in-2018/.

46 „World Watch List Report 2019“, Open Doors, S. 22.

47 Koptisch-orthodoxer Erzbischof Angaelos von London, Erklärung, 17. Juli 2019.

48 ebd.

49 Dale Gavlak, „Iraq’s Top Catholic Cleric Concerned About Future of Country’s Christians“, Voice of America, 16. Juli 2019, https://www.voanews.com/middle-east/iraqs-top-catholic-cleric-concerned-about-future-countrys-christians.

50 „Ethiopian Christians killed by Daesh“, CSW, 20. April 2015, https://www.csw.org.uk/2015/04/20/news/2564/vacancies.htm.

51 Marta Petrosillo und John Newton, „Burkina Faso: Stop support for jihadists – says bishop“, Aid to the Church in Need (UK) News, 5. Juli 2019, https://acnuk.org/news/burkina-faso-stop-support-for-jihadists-says-bishop/.

52 Matthias Böhnke, „They may have guns, but we have Jesus!“, Aid to the Church in Need (International) News, 3. Juli 2019, https://acninternational.org/news/niger-they-may-have-guns-but-we-have-jesus/.

53 ebd.

54 Murcadha O Flaherty und Amélie de la Hougue, „New Cardinal highlights threat of ‘extremist Islam’ from abroad“, Aid to the Church in Need (UK) News, 15. Juni 2018, https://acnuk.org/news/madagascar-new-cardinal-highlights-threat-of-extremist-islam-from-abroad/.

55 Open Doors World Watch List 2019, S. 4.

56 John Pontifex, John Newton und Murcadha O Flaherty, Nigeria – A New Emergency, Aid to the Church in Need, Juni 2018, https://acnuk.org/wpcontent/uploads/2017/02/Nigeria-A-New-Emergency.pdf.

57 „Central African Republic“, United States Commission on International Religious Freedom Report 2018, S. 30, https://www.uscirf.gov/sites/default/files/2019USCIRFAnnualReport.pdf.

58 ebd.; „Central African Republic: ‘Everything was in flames’. The attack on a displaced persons camp in Alindao“, Amnesty International, 14. Dezember 2018, https://www.amnesty.org/en/documents/afr19/9573/2018/en/.

59 „Sudanese authorities demolish Evangelical church in Khartoum suburb“, Sudan Tribune, 14. Februar 2018, http://www.sudantribune.com/spip.php?article64728.

60 „Sudan arrests, tortures Christians in Darfur over apostasy charges“, Sudan Tribune, 31. Oktober 2018, http://sudantribune.com/spip.php?article66526.

61 „Report Claims Over 70 Churches in Nuba Region Destroyed or Burned Over Past Year“, International Christian Concern, 15. März 2019, https://www.persecution.org/2019/03/15/report-claims-70-churches-nuba-region-destroyed-burned-past-year/ (abgerufen am 18. Juni 2019).

62 Open Doors World Watch List 2019, S. 4.

63 US-Außenministerium, International Religious Freedom Report 2018, 21. Juni 2019, Landesbericht Marokko, https://www.state.gov/reports/2018-report-on-international-religious-freedom/morocco/.

64 ebd, Zitat aus dem Moroccan Association of Human Rights Report 2017-18.

65 John Pontifex, „Eritrea: Sick forced from their beds as 21 hospitals and clinics forced to shut“, Aid to the Church in Need (UK) News, 20. Juni 2019,

https://acnuk.org/news/eritrea-sick-forced-from-beds-as-21-hospitals-and-clinics-forced-to-shut/. 66 Kimberly Winston, „North Korea is worst place for Christian persecution, group says“, Crux, 13. Januar 2018, https://cruxnow.com/globalchurch/2018/01/13/north-korea-worst-place-christian-persecution-group-says/.

67 Yaron Steinbuch, „Kim Jong Un bans Christmas, makes North Korea worship grandma“, New York Post, 25. Dezember 2016, https://nypost.com/2016/12/25/kim-jong-un-bans-christmas-makesnorth-korea-worship-grandma/.

68 Francis Wakefield, „AFP releases names of casualties of Jolo blast“, Manila Bulletin, 29. Januar 2019,https://news.mb.com.ph/2019/01/29/afp-releases-names-of-casualties-of-jolo-blast/.

69 „Five Abu Sayyaf members surrender over Philippine church bombing“,Reuters, 4. Februar 2019, https://www.reuters.com/article/usphilippines-security-idUSKCN1PT06Z.

70 „ISIS claims responsibility for deadly bombings at church in the Philippines“, CBS News, 28. Januar 2019, https://www.cbsnews.com/news/jolo-cathedral-bombings-philippines-2019-01-27/.

71 Lizzie Deardo, „Sri Lanka bombings: ISIS claims responsibility for deadly church and hotel attacks on Easter Sunday“, Catholic News Agency 23. April 2019, https://www.independent.co.uk/news/world/asia/sri-lanka-bombings-isis-terror-church-attack-easter-islamic-state-a8882231.html.

72 „US official wounded in Easter Sunday bomb attacks in Sri Lanka succumbs to injuries“, ColomboPage, 8. Mai 2019, http://www.colombopage.com/archive_19A/May08_1557326496CH.php.

73 Marta Petrosillo, „Rapporto Annuale 2018 di Aiuto all Chiesa che Soffre oltre 111 milioni di Euro a sostegno della chiesa di tutto il mondo“, Aid to the Church in Need (Italy), 14. Juni 2019, https://acs-italia.org/acs-notizie-dal-mondo/rapporto-annuale-2018-di-aiuto-alla-chiesa-che-soffreoltre-111-milioni-di-euro-a-sostegno-della-chiesa-di-tutto-il-mondo/.

74 Ed. A. Saman, Human Rights Monitor „A report on the Religious Minorities in Pakistan, National Commission for Justice and Peace“ (Pakistan Catholic Bishops’ Conference), Mai 2018.

75 US-Außenministerium, 2018 Report on International Religious Freedom: Pakistan, 21. Juni 2019, Pakistan (Executive Summary), https://www.state.gov/reports/2018-report-on-international-religious-freedom/pakistan/.

76 „Suicide bombers kill nine at Christian church in Pakistan“, The Guardian, 17. Dezember 2017, https://www.theguardian.com/world/2017/dec/17/pakistani-christians-suicide-bomb-attack-quetta-church.

77 Persecution Relief, Bericht 2017, S. 5; Persecution Relief, Bericht 2018, S. 22; Persecution Relief, Bericht für das 1. Quartal 2019, S. 4.

78 Abbie Llewelyn, „Christianity Crackdown: Hindu extremists Attack Indian believers – 100 churches Shut Down“, Daily Express, 27. März 2019, https://www.express.co.uk/news/world/1105848/india-news-Christian-persecution-hindu-shut-church-violence-christianity-crackdown.

79 Office of the Registrar General & Census Commissioner, Census of India, 2011. Population by religious community, Ministry of Home Affairs, Government of India, http://www.censusindia.gov.in/2011census/C-01.html; Karan Pradhan, “Religion in numbers: what 2011 Census reveals about India’s communities”, FirstPost India, 27. August 2015, http://www.firstpost.com/politics/religion-in-numbers-what-the-2011-census-revealedabout-trends-across-indias-communities-2408740.html.

80 US-Außenministerium, 2018 Report on International Religious Freedom: India, 21. Juni 2019, https://www.state.gov/reports/2018-report-on-international-religious-freedom/india/.

81 ebd.

82 Maximilian Lutz, „Modi wants a Hindu state“, Aid to the Church in Need (International), 5. Mai 2018, https://acninternational.org/interviews/modi-wants-a-hindu-state/.

83 Zahlen nur bis 25. Dezember 2017. Die endgültigen Zahlen für das gesamte Jahr könnten höher sein. „Sri Lanka sees more than 90 attacks against Christians in 2017“, Tamil Guardian, 25. Dezember 2017, https://www.tamilguardian.com/content/sri-lanka-sees-more-90-attacks-againstchristians-2017.

84 Human Rights Without Frontiers, op. cit.

85 United States Commission on International Religious Freedom Report 2018, Einleitung, S. 1, https://www.uscirf.gov/sites/default/files/2019USCIRFAnnualReport.pdf.

86 Lily Kuo, „In China, they’re closing churches, jailing pastors – and even rewriting scripture“, The Observer, 13. Januar 2019, https://www.theguardian.com/world/2019/jan/13/china-christians-religious-persecution-translation-bible.

87 „China“, United States Commission on International Religious Freedom Report 2018, https://www.uscirf.gov/countries/china.

88 Hugh Tomlinson und Haroon Janjua, „Christian Asia Bibi flees Pakistan for Canada“, The Times, 8. Mai 2019, https://www.thetimes.co.uk/edition/world/christian-woman-asia-bibi-flees-pakistan-for-canada-zz60g99bc.

89 „Lord Ahmad appointed as PM’s Special Envoy to promote religious freedom“, GOV.UK, 4. Juli 2018, https://www.gov.uk/government/news/lordahmad-appointed-as-pms-special-envoy-to-promote-religious-freedom.

90 „Speech of the Bishop of Truro, the Rt. Revd. Philip Mounstephen at the Launch of the Independent Review of FCO support for Persecuted Christians“, 30. Januar 2019, https://christianpersecutionreview.org.uk/speech-of-the-bishop-of-truro-the-at-the-launch-of-the-independent-review-of-fco-support-for-persecuted-christians/. 91 Balázs Puskás, „The first ever ministerial to advance religious freedom– July 24-26, Washington DC“, S4C News, 28. Juli 2018, en.s4c.news/2018/07/28/the-first-ever-ministerial-to-advance-religious-freedom-july-24-26-washington-dc/.

92 Michael R Pompeo, „Remarks at the Close of the Ministerial Advancing Religious Freedom“, US-Außenministerium, 26. Juli 2018, https://www.state.gov/remarks-at-the-close-of-the-ministerial-advancing-religious-freedom/.

93 Jeffrey Cimmino, „US Pledges $300 Million in Aid to Iraqi Christians“, The Washington Free Beacon, 19. Oktober 2018, https://freebeacon.com/national-security/us-pledges-300-million-aidiraqi-christians/.

94 Quellen von KIRCHE IN NOT im Irak.

95 Glen Owen und Abul Taher, „Revealed: Theresa May ‘blocked asylum from Pakistani Christian’ locked up for blasphemy despite UK playing host to hijackers, extremists and rapists“, MailOnline, 24. November 2018, https://www.dailymail.co.uk/news/article-6425339/Theresa-blocked asylum-application-Pakistani-Christian.html.

96 Bishop of Truro’s Independent Review for the Foreign Secretary of FCO Support for Persecuted Christians – Final Report and Recommendations, https://christianpersecutionreview.org.uk/report/.

97 @BorisJohnson, 8. Juli 2019.

98 Harriet Sherwood, „UK government urged to take steps to prevent persecution of Christians“, The Guardian, 8. Juli 2019, https://www.theguardian.com/world/2019/jul/08/uk-government-urged-to-take-steps-to-prevent-persecution-of-christians.

99 „Jeremy Hunt backs stronger protections for Christians worldwide“, BBC News, 8. Mai 2019, https://www.bbc.co.uk/news/uk-politics-48907546.

100 Harriet Sherwood, „Prince Charles calls for co-existence in speech on persecuted Christians“, The Guardian, 4. Dezember 2018, https://www.theguardian.com/uk-news/2018/dec/04/prince-charles-calls-for-greater-understanding-between-faiths.

101 „Pope Francis Expresses Wish to Visit Iraq in 2020“, Zenit, 10. Juni 2019, https://zenit.org/articles/pope-francis-expresses-wish-to-visit-iraq-in-2020/.

Fallstudie

Länderprofil

MYANMAR

„Ein unsichtbarer Krieg“ – so beschrieb San Htoi von

CHINA

Die Schwierigkeiten für Gläubige haben zugenommen, da die 2018

ÄGYPTEN

Die Zahl der schweren Bombenanschläge auf Kirchen in Ägypten

INDIEN

Während des Berichtszeitraums wurden in 24 der 29 indischen

IRAK

Nach dem Versuch des sogenannten Islamischen Staats, das Christentum

NIGERIA

„Es gibt eine klare Agenda: die Islamisierung aller Bereiche,

NORDKOREA

Nordkorea gilt als der gefährlichste Ort für Christen und

PAKISTAN

Christen sind gewalttätiger Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt, ein Großteil

SRI LANKA

Nach dem Ende des Bürgerkriegs im Jahr 2009 ist

SUDAN

Im Mai 2019 gab der militärische Übergangsrat bekannt, dass

PHILIPPINEN

Die Ermordung von 22 Besuchern der Sonntagsmesse und die